Auf Schalke kochen die Emotionen öfter hoch. Für den S04-Cheftrainer Miron Muslić dürfte diese Saison besonders emotional sein – nicht nur aufgrund des gefühlsreichen Aufstiegskampfes.
Was löst Neuzugang Edin Džeko in dem Bosnier aus? Und wie geht der Erfolgstrainer damit um?
Neuzugang Džeko begeistert Millionen
Der Hype um den neuen Profistürmer beim FC Schalke ist gigantisch. Tausende von Trikotverkäufen nach wenigen Tagen, reiche Besucherzahlen bei den öffentlichen Trainingseinheiten inklusive Grillsessions von Schalke-Fans und nun das: Der Cheftrainer des FC Schalke 04 gestand im Interview mit der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ), dass er zu seiner Zeit als Stürmer ein großes Vorbild hatte.
Muslić, der Trainer mit dem harten Spielstil, erzählte, dass er zu seiner Spielerzeit Džeko sein wollte. Ein emotionales Statement!
Umso schöner ist es für den 43-jährigen Coach, der nur vier Jahre älter ist als der bosnische Landsmann und Neuzugang, dass er im vergangenen November ein Nationaltrikot von Džeko erhielt. Und dass er sein Idol jetzt trainieren darf, ist die Kirsche auf dem Eisbecher.
Doch der Umstand kann auch Risiken bergen: Wird Muslić sein Vorbild bevorzugen?
Professionalität am Arbeitsplatz von Schalke 04
In Bosnien gilt Edin Džeko als Nationalheld. Der Schalke-Cheftrainer verglich den routinierten Mittelstürmer mit deutschen Giganten wie Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus und Rudi Völler. Wow, große Worte!
Doch neben der ganzen Euphorie um Džeko muss Muslic „sachlich bleiben und die Gefühle zur Seite schieben“, betonte er gegenüber der „WAZ“.
Dennoch zeigt sich der S04-Coach stolz und ist froh, Seite an Seite mit seinem Helden arbeiten zu dürfen. Er erzählte auch, dass er jedem in jungen Jahren gesagt hätte, er würde spinnen, wenn die Person gesagt hätte, dass er mal Edin Džeko trainieren würde.
Schalke-Neuzugang: Profi durch und durch
Auch heute begeistert der Angreifer seinen neuen Trainer immer wieder aufs Neue. Erst am vergangenen Montag nach seinem Debüt gegen Kaiserslautern stand er als Erster vor dem Profi-Leistungszentrum in Gelsenkirchen. Um 7:35 Uhr war er schon da, als Miron Muslić eintraf.
Džeko ist eben durch und durch ein Profi. Das erklärt, wieso er auch mit fast 40 Jahren noch Leistungsfußball spielen kann. Auch heute (31. Januar) um 13 Uhr hoffen die Fans auf Schalke, dass ihr neuer Spielerliebling das nächste Tor landet, um Königsblau einen Schritt weiter in die 1. Bundesliga zu bringen. Wird es zudem neben Džeko und Ljubičić noch einen weiteren Neuzugang beim FC Schalke 04 geben? Wir dürfen gespannt sein, womit uns der Traditionsverein in den nächsten Wochen überraschen wird.










