Wenn der FC Schalke 04 aufsteigen würde, dann müsste einiges passieren. In der vergangenen Partie gegen Dynamo Dresden haben sich die Königsblauen trotz einer 2:0-Führung, die Edin Džeko mit seinem Doppelpack erspielt hatte, den Sieg im Heimstadion verspielt. Am Ende gingen die Schalker mit einem 2:2 geknickt vom Platz und verloren am selben Wochenende noch die Tabellenführung.
Sollte der Traditionsclub aus Gelsenkirchen aufsteigen, dann müsste laut Gerald Asamoah einiges passieren, berichtete er im „Kicker“.
Anfängliche Skepsis gegenüber Muslić
Der Ex-Schalker Gerald Asamoah verfolgt das Geschehen beim FC Schalke mit Leidenschaft. Auch heute schlägt sein Herz noch für Königsblau.
Im Interview mit „Kicker“ berichtete der 47-Jährige, dass er zu Beginn der Saison skeptisch gewesen ist, als S04-Coach Miron Muslić verpflichtet wurde. Und auch der Umstand, wie die vergangenen Spiele gelaufen sind, sorgt für Unmut beim FC Schalke 04 und bei den Schalke-Fans.
Doch aktuell stehen die Knappen noch auf einem der direkten Aufstiegsplätze, sodass sie weiterhin von der 1. Bundesliga träumen dürfen. Doch was dann passieren müsste, dazu hat Asamoah eine ganz klare Meinung.
Schalke 04 muss Risiken eingehen
Die Verantwortlichen auf Schalke haben im Winter hoch gepokert – und am Ende für kleines Geld erstklassige Verpflichtungen gelandet. Doch das reicht am Ende nicht. Sollte der Verein im Sommer aufsteigen, dann wird ein gewisses Risiko fällig. Schalke 04 muss zwingend mehr Geld in die Hand nehmen und in den Kader investieren. Es geht um einen nachhaltigen Aufstieg, nicht um das klassische Hin-und-Her-Verhalten, das Königsblau gern an den Tag legt.
2021 ging es für den FC Schalke in die 2. Liga, 2022 in die 1. Liga, 2023 wieder in die 2. Liga. Dieses Mal sollte der Verein einen längerfristigen Aufstieg planen und Geld in die Hand nehmen, auch wenn zeitgleich „eine enorme Schuldenlast drückt“, gab Gerald Asamoah an.









