Schalke befindet sich gerade im Aufstiegskampf. Und der Druck steigt Woche um Woche. Bemerkbar macht sich das auch im Lazarett. Die königsblaue Verletztenliste ist wieder länger geworden.
Nun stellt sich Miron Muslić die Frage, ob die Qualität einiger Spieler auf Schalke schlichtweg nicht ausreicht.
Immer mehr Verletzte – trotz Belastungssteuerung
Die Nerven in Gelsenkirchen liegen blank. Kurz vor dem Zweitligaduell gegen Arminia Bielefeld wurde S04-Trainer Miron Muslić auf die Verletzungsmisere bei Königsblau angesprochen. Doch dabei fiel ihm nur Loris Karius ein, der schon bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Gegen Bielefeld sollte der Ex-Liverpool-Torhüter weiterhin fehlen.
Derzeit fehlen elf Spieler verletzungsbedingt – ähnlich wie in der Hinrunde, bei der Muslić auf Spieler aus der U19 und U23 zurückgreifen musste. Außerdem fehlt Nikola Katić aufgrund einer Gelbsperre gegen Arminia Bielefeld am Freitag (6. März, 18:30 Uhr).
Inzwischen zweifelt der Trainer an der Qualität einiger Spieler, die in dieser Saison für ein regelrechtes Auf und Ab sorgten.
„Verfügbarkeit und Belastbarkeit“
Der Chefcoach vom FC Schalke 04 findet harte Worte zur Verletzungsmisere in Gelsenkirchen. „Es sind immer wieder dieselben Spieler, die schon letzte Saison wenig zur Verfügung standen. Ein Qualitätsmerkmal eines Spielers ist Verfügbarkeit und Belastbarkeit“, betonte Muslić deutlich.
Schalke-Profis wie Antwi-Adjei, Lasme, Kalas, Höjlund oder Becker fehlten bereits in der vergangenen Saison längerfristig oder häufiger. Für den 43-Jährigen ist das kein Qualitätsmerkmal eines Profispielers.
Wird sich die Lage beim FC Schalke bald verbessern? Mehrere Schalker fallen bereits seit Monaten aus. Und viele Rückkehrer sind aktuell nicht in Sicht.










