Anspruch und Realität liegen im Fußball oftmals weit auseinander. Das müssen die Fans verschiedenster Vereine immer wieder erfahren. Speziell auf Schalke trauert man wohl immer noch der denkbar knapp verpassten Meisterschaft im Mai 2001 hinterher. Doch spätestens seit dem Sommer 2021 ist die Geschichte des Vereins um ein trauriges Kapitel reicher. Nach genau 30 Jahren in der 1. Bundesliga stiegen die „Knappen“ in die 2. Bundesliga ab, als Folge einer desaströsen Saison, in der sogar Vergleiche mit dem legendär schlechten Tasmania Berlin und dessen Saison 1965/66 aufkamen.
Dennoch halten die Fans weiterhin zu ihrem Herzensverein. Selbst in der 2. Liga kommt Schalke 04 immer noch auf einen Schnitt von weit über 30 000 Fans pro Partie. In der Hinrunde war das Stadion bei fünf von neun Partien ausverkauft. Mit einigen tausend Zuschauern weniger pro Partie folgen in der Zuschauerrangliste dahinter die beiden Traditionsvereine aus dem Norden, der Hamburger SV und der SV Werder Bremen. Ein Abstieg mag eine sehr unangenehme Erfahrung sein. Doch die alte Liebe zum Verein rostet deswegen noch lange nicht.

Fußball und so vieles mehr verbindet
Schon zu Zeiten der absolut größten Erfolge wie dem UEFA-Pokal 1997 und dem DFB-Pokal 2001, 2002 und 2011 haben die Verantwortlichen auf Schalke dafür gesorgt, dass es für die Fans nicht immer nur um Fußball ging. Die Angebote abseits des Fußballs auf Schalke können mit jenen mithalten, die ansonsten vor allem die allergrößten Vereine im Business auszeichnen. Bettwäsche in Blau-Weiß ist für eingefleischte Fans fast schon selbstverständlich. Und wer ein Leben lang in eben diesen Farben in der Nordkurve stand, kann sich sogar um einen Platz auf dem Gemeinschaftsgrabfeld in Sichtweite des Stadions bewerben. Außerhalb der Vereinsangebote dreht sich für manche Menschen auch sonst alles um Fußball.
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Es bleibt zu hoffen, dass den Spielern das Glück mehr hold ist als dem FC Schalke 04 zuweilen bei den Meisterschaftsentscheidungen in der Bundesliga. Schließlich war Schalke zwar bis in den 1950er-Jahren sehr erfolgreich, hat hingegen in der Ära der Bundesliga seit 1963 noch nie die Meisterschale entgegennehmen dürfen.
Leidenschaft vor der Filmkamera
Um sich vor Augen zu führen, wie sehr die Menschen im Ruhrpott mit ihrem Herzensverein mitleiden, lohnt sich ein Blick in die Welt des Films. Die Komödie „Fußball ist unser Leben“ zeigt mehr als nur einen Teil des Lebens eines Menschen, der in erster Linie für den Verein und erst danach für seine Familie lebt. Einige Schalker Spieler und Personen aus dem weiteren Umfeld des Vereins kamen im Rahmen dieses Filmprojektes gar zu Gastauftritten, bei denen sie sich selbst spielten. Zu Wort kam damals in erster Linie Yves Eigenrauch, ehemaliger Verteidiger bei Schalke 04 und unter anderem UEFA-Pokal-Sieger 1997.
In den internationalen Medien gab es vor nicht allzu langer Zeit hingegen eine ganze Doku-Serie, die für noch viel mehr Aufsehen sorgte. „Sunderland til’ I die“ war bei Netflix ein so großer Erfolg, dass nach der Saison 2017/18 auch gleich die nächste Saison verfilmt wurde. Die erste Saison hätte nach dem Abstieg aus der Premier League eigentlich mit der sofortigen Rückkehr in die oberste Liga enden sollen. Sie entwickelte sich jedoch in eine ganz andere Richtung. Die Fans bekommen in der Serie mit, wie sich die Mannschaft und der Verein immer mehr auf eine Abwärtsspirale begeben. Mit fortlaufender Dauer der Saison wird die Lage immer brenzliger, bis schließlich der erneute Abstieg in die drittklassige League One feststeht. Doch die treuen Fans bleiben den „Black Cats“ treu.
Die Saison 2018/19 in der League One gestaltet sich für den Verein denn auch wieder wesentlich erfolgreicher. Doch gegen das Ende der Saison hin haben die Fans wieder Enttäuschungen zu verkraften. Das Finale in der EFL Trophy ist ein Highlight für alle, denn nicht oft erhält der Verein eine Gelegenheit, im berühmten Wembley-Stadion zu spielen. Groß ist die Enttäuschung allerdings nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Portsmouth.
Wenige Woche später kam es noch einmal zu einem Ausflug nach London, dieses Mal für das Finale im Aufstiegs-Play-Off gegen Charlton Athletic. Und als ob sich die Fußballgötter gegen Sunderland verschworen hätten, ging auch dieses Spiel auf dramatische Art und Weise verloren.











