Diese Bundesligasaison ist ein Auf und Ab für den Traditionsverein 1. FC Köln. Nachdem sie in der letzten Saison im Relegationsspiel um den Erhalt in der 1. Bundesliga gekämpft und gesiegt haben, war der FC kaum wiederzuerkennen. Unter Trainer Baumgart blüht die Mannschaft regelrecht auf und hält sich seither im oberen Drittel der Tabelle auf. Am 21. Spieltag nun einer der stärksten Gegner vor Augen, den SC Freiburg. Nach einem Spiel auf Augenhöhe konnte sich der FC jetzt vorerst auf die Europapokalplätze vorrücken.
Durch das 1:0 sprang der FC damit auf den sechsten Platz der Bundesligatabelle, welcher die Mannschaft zumindest zur Teilnahme an der Europa Conference League berechtigen würde. Der SC Freiburg ist nach dem Spiel weiterhin Tabellenfünfter. Der 1. FC Köln musste nach einem positiven Coronatest beim Spiel gegen Freiburg leider auf ihren Trainer Steffen Baumgart verzichten, doch dieser wurde von seinem Assistenten vertreten. Vorab gab es intensive Besprechungen zu der Taktik, welche das Team während des Spiels umsetzen sollte. Viele der Fans, auf beiden Seiten, haben nicht unbedingt mit einem Sieg für die Kölner Jungs gerechnet und somit bei einer Wette auf die andere Mannschaft eine Menge Geld verloren.
Erneut wurde klar, dass der Fußballsport ein unberechenbarer ist und man besser daran beraten ist, sein Geld anderweitig zu investieren. Mit einer ausreichenden Auseinandersetzung mit Aktien oder Ethereum Prognosen hat man vermutlich bessere Chancen sein Einkommen aufzustocken als mit Sportwetten.
Modestes Führungstor wurde durch Thielmanns Vorarbeit ermöglicht
Nach einer ausgesprochen ausgewogenen Anfangsphase ging Köln vor den 10.000 zugelassenen Fans in Führung: Kilian spielte Thielmann auf der rechten Seite an, welcher Schlotterbeck ausspielte und so vor dem Strafraum den frei stehenden Modeste bedienen konnte. Dieser versenkte den Ball links im Strafraum mit dem rechten Fuß ins Eck. Freiburg verbesserte sich anschließend, eine große Gefahr strahlten beide Teams im Verlauf der ersten Hälfte dann aber nicht mehr aus.
Freiburgs Ausgleich wurde aberkannt
Der Freiburger Trainer Streich wechselte in der Pause Sallai ein, was sich auszuzahlen schien: Nach einem schnell umgesetzten Freistoß schoss Sallai von der rechten Seite im Strafraum den Ball ins Tor, kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit. Schlotterbeck stand jedoch im Sichtfeld des FC-Torwart Schwäbe im Abseits. Nachdem der Schiedsrichter sich die Situation auf dem Bildschirm noch einmal genau angesehen hatte, entschied dieser auf eine aktive Abseitsstellung und gab das Tor nicht.
Das Spiel blieb bis zum Schluss interessant, da auf beiden Seiten noch Torchancen waren. Zunächst verhindert Schlotterbeck auf der Linie für den eigenen Torwart Flekken einen Treffer, als Kainz aus elf Metern aufs Tor schoss. Anschließend scheiterte Günter aus 2 Meter Entfernung am gegnerischen Torwart Schwäbe. Die Kölner Ljubicic und Duda verpassten dann bei einer Doppelchance das 2:0. Freiburgs Petersen schoss bei einer Abnahme in der Nachspielzeit noch über das Tor.
Als Nächstes trifft der SC Freiburg am kommenden Samstag auf den 1. FSV Mainz 05. Der 1. FC Köln kämpft am Tag zuvor gegen den RB Leipzig. Wie die Tabelle nach beiden Spielen aussieht, bleibt abzuwarten.











