Der Mittelstürmer Cemal Sezer unterschreibt beim Jenaer Verein keinen neuen Vertrag. Nun verabschiedet sich der Spieler und die Fans des Klubs reagieren sehr unterschiedlich auf diese Entscheidung.
Am Dienstag verfolgte der Ex-Carl Zeiss Spieler das Match von der VIP-Tribüne aus. Der Thüringer Regionalligist verlängert den Vertrag nach einem Jahr Verletzungspause nicht zu den gewünschten Konditionen und der Stürmer räumt das Feld.
Falsche Versprechen seitens des Vereins?
Eigentlich hieß es, dass der Spieler einen neuen Vertrag erhält, sobald er wieder fit ist. Seit dem 14. August ist Sezer wieder auf den Beinen, doch das Angebot von Carl Zeiss war nicht nach seinen Vorstellungen. Es wurde von einem „stark leistungsbezogenen Vertrag“ gesprochen, doch Cemal Sezer wollte nicht zu geringeren Bezügen spielen.
Bye bye, Cemal Sezer
Der Mittelstürmer spielte insgesamt 21 Mal für den FCC und schoss zwölf Tore. Beim DFB-Pokal im vergangenen Jahr verletzte sich Cemal schließlich schwer und zum 30. Juni diesen Jahres lief sein Vertrag aus. Eine Einigung blieb aus, weshalb der Spieler nun vereinslos ist und sein Glück woanders sucht.
Geteilte Meinungen bei der Fangemeinde
Die Meinungen gehen weit auseinander. Auf der Facebookseite des Vereins spiegelt sich eine enorme Bandbreite wieder. So erklingen Stimmen wie: „Eine völlig falsche Entscheidung vom Verein“, „Ich finde es absolut unverständlich“ oder „Absolut unverständlich. Der Junge hat, wenn er fit war, immer seine Leistung gebracht.“
Ein anderer Fan hatte hingegen schon länger das Gefühl, dass die Vertragsverlängerung scheitern wird: „Cemal war der Erste seit Jahren, der sich mit Haut und Haaren als externer Neuzugang so dermaßen mit Jena identifiziert hat. Leider war mir das schon in der Sommerpause klar, dass es so enden wird!“
Viele Fans stehen hinter der Entscheidung des FCC
Viele Fans können natürlich auch nachvollziehen, dass der Verein einen leistungsbezogenen Vertrag anbietet und nach einer solch schweren Verletzung auf Nummer sicher gehen möchte. Vor einem Jahr hatte sich der Spieler schwer am Knie verletzt und seit Mitte August hatte er die Freigabe fürs Mannschaftstraining.
Sezers Familie selbst lebt in Lübeck, weshalb er immer eine größere Pendelstrecke zurücklegen musste. Ob es sich finanziell für den Stürmer noch gelohnt hätte, bleibt offen. Wir wünschen Cemal Sezer auf jeden Fall alles Gute für seine weitere Karriere!