Union Berlin hat sich im Anschluß an die Niederlage gegen Heidenheim von Steffen Baumgart getrennt.
Bis zum Saisonende wird Marie-Louise Eta (34), bisherige Trainerin der U19-Junioren und künftige Cheftrainerin der Frauenmannschaft, übernehmen.
Damit wird sie die erste Trainerin in der Geschichte der Herren-Bundesliga.
Die Meldung kommt überraschend
Die Meldung zu Baumgart habe ich erwartet, das Lui kurz vor Übernahme der Unionfrauen noch die Männer "vernascht" überrascht schon.
Nach nur 15 Monaten trennt sich Fußball-Bundesligist Union Berlin von Trainer Steffen Baumgart. Der Zeitpunkt der Entlassung ist überraschend, trotzdem ist die Trennung nachvollziehbar.
Es schien das perfekte Match zu sein - Steffen Baumgart und der 1. FC Union. Der frühere Union-Profi, Fan-Liebling, Stadion-Mitbauer und längst gestandene Bundesliga-Trainer übernimmt seinen Herzensverein. Das muss doch passen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag schrieb Marie-Louise Eta Geschichte: Nach Steffen Baumgarts Entlassung machte Union Berlin Eta zur ersten Cheftrainerin in der Bundesliga.
Eigentlich war für Marie-Louise Eta alles klar: Eine Handvoll Spiele hätte die 34-jährige Trainerin noch an der Seitenlinie von Union Berlins U19-Mannschaft stehen sollen. Im Sommer dann hätte Eta als Cheftrainerin Unions Team in der Frauen-Bundesliga übernommen. So zumindest lautete der Plan – bis der 1. FC Union Berlin in der Nacht auf Sonntag mit der Entlassung von Steffen Baumgart für ein mittelgroßes Bundesliga-Beben sorgte.
Nach der Beförderung von Marie-Louise Eta zur Trainerin des 1. FC Union Berlin hat sich der Fußball-Bundesligist in den sozialen Medien gegen sexistische Kommentare gewehrt.
"Aber genau das bist du, ein Sexist", antworten die Köpenicker beispielsweise auf X auf einen herablassenden Beitrag eines Nutzers. Dieser hatte geschrieben: "Der Bundesliga Trainer, der gegen sie verliert, hat für immer sein Gesicht verloren. Es gibt, glaube ich, kaum etwas Peinlicheres."
herablassenden Beitrag eines Nutzers
Vermutlich ein Kurzschwanz, der keinen Steifen bekommt.
Manche Leute besitzen auch Hirn zum Denken und nicht nur als Füllmasse wegen des Gleichgewichtes. Ich bin kein Freund von Union. Wir hatten in der DDR mit dem Rüpelverein viel Probleme bei der Bahn. Aber ich würde Lui wünschen das sie jetzt 15 Punkte einsackt.
Weil die Eisernen sicher nicht auf Rosen gebettet sind, liegt es doch auf der Hand, dass man sich Kosten ersparen wollte und deshalb zum günstigsten Angebot gegriffen hat. Ich möchte Frau Eta keineswegs zu nahe treten und wünsche ihr, dass sie jede Menge Punkte für ihren Verein einsackt, bin mir aber sicher, dass für das Gehalt, das sie bezieht, wohl kein Trainer in Berlin unterschrieben hätte.
Ich sage nur, lass das mal die Eta machen. 💋
