Ein Spieler in dieser Form wünscht sich wohl jeder Trainer. Nicholas Jackson hat in seinen letzten vier Bundesligapartien drei Treffer erzielt – und das bei gerade einmal 87 Einsatzminuten. Da überrascht es auf den ersten Blick, dass er keine Zukunft beim deutschen Rekordmeister haben dürfte.
Bayern lieh Jackson kurz vor Ende der letzten Wechselfrist vom FC Chelsea aus. Ein Schnäppchen war der auf praktisch allen Sturmpositionen einsetzbare Spieler angesichts einer Leihgebühr von 16,5 Millionen nicht. Zudem entsteht eine Kaufpflicht – mit einer fixen Ablösesumme von 65 Millionen Euro – unter einer bestimmten Bedingung.
Diese verriet Bayerns graue Eminenz Uli Hoeneß: „Er muss 40 Spiele von Anfang an machen.“ Selbst wenn es für die Münchner optimal läuft, sind so viele Partien in dieser Saison nicht mehr möglich.
Zwar würde FC Bayern München Jackson als Back-up für Kane gerne fest verpflichten. Doch der FC Chelsea zeigt sich laut einem Bericht von „The Athletic“ wenig verhandlungsbereit: Entweder 65 Millionen Euro oder die Roten gucken in die Röhre.
Das dürfte für die Bayern angesichts Jacksons Rolle als Ergänzungsspieler zu viel sein. Die Londoner können es sich leisten, auf der hohen Ablöseforderung zu bestehen. Denn mit dem FC Everton und Newcastle United sind auch zwei finanzkräftige Vereine aus der Premier League interessiert.







