Mit nur neun Gegentoren verfügt der deutsche Rekordmeister über die beste Defensive der Liga. Deswegen besteht hier eigentlich wenig Handlungsbedarf. Anders sieht die Situation jedoch aus, wenn die Roten mit Dayot Upamecano eine wichtige Abwehrstütze verlieren.
Der französische Nationalspieler wird nämlich derzeit mit diversen Top-Klubs in Verbindung gebracht. Doch Max Eberl hat angeblich schon eine mögliche Alternative im Blick.
Castello Lukeba zum FC Bayern?
Dabei handelt es sich dem Vernehmen nach um Castello Lukeba aus Leipzig. Der hat ebenfalls bereits für das französische Nationalteam gespielt. Mit seinen gerade einmal 22 Jahren zeigt er als Abwehrspieler bereits eine beeindruckende Reife. Dementsprechend könnte er die bayerische Defensive problemlos gut ein Jahrzehnt lang verstärken.
Die Sache hat jedoch einen Haken. Lukeba hat noch einen langfristigen Vertrag bei RB Leipzig, der bis 2029 reichen soll. Allerdings gibt es eine Ausstiegsklausel für einen Wechsel im Sommer. Die sieht jedoch eine fette Ablösesumme in Höhe von 80 Millionen vor. Ein Jahr später sinkt diese zwar, beträgt aber immer noch ambitionierte 65 Millionen Euro.
Rekordmeister müsste tief in die Tasche greifen
RB Leipzig dürfte den Bayern kaum bei der Ablöse für einen wichtigen Schlüsselspieler entgegenkommen. Die werden so viel Geld hingegen wohl nur in die Hand nehmen, wenn es akuten Bedarf gibt – etwa wegen eines Wechsels von Upamecano.
Als Nebeneffekt ließe sich damit zudem der derzeit größte nationale Konkurrent – der Brause-Klub rangiert hinter FC Bayern München auf Platz zwei der Bundesligatabelle – schwächen.








