Muslić scheint einen freundschaftlichen Umgang mit seinem Team zu pflegen. Das merkt man auch in der Interaktion und den liebevollen Sticheleien. Doch nach dem Kopfballtor gegen Holstein Kiel musste sich der Schalke-Coach bei Hasan Kuruçay entschuldigen, denn sein fehlendes Vertrauen in das Können des Spielers wurde direkt widerlegt.
Welchen Spruch hat der S04-Trainer gebracht? Und nimmt Kuruçay ihm das übel?
Sticheleien in der Kabine auf Schalke
Nach einem frechen Angriff seitens des Trainers hat Hasan Kuruçay Nägel mit Köpfen gemacht, genauer gesagt den Kopfball zum Sieg.
Witzigerweise meinte Kuruçay in der Kabine beim Mannschaftstraining in der vergangenen Woche, dass er ein Tor riechen könne. Der Chefcoach glaubte nicht so recht an seine Qualitäten und erwiderte den Spruch folgendermaßen: „Das einzige, was du riechen kannst, ist ein Lahmacun.“ Frech!
Das ließ der talentierte Verteidiger natürlich nicht auf sich sitzen und schoss zum Trotz ein Tor. Und zwar das alles entscheidende Tor in der 29. Minute. Ein frühes 2:0 brachte die Königsblauen souverän zu drei heiß begehrten Punkten. Und Muslić musste sich bei seinem Abwehrspieler aufrichtig entschuldigen, teilte er im „Sky“-Interview mit.
Kuruçay ist hart im Nehmen
Der Coach weiß, dass er mit Kuruçay auch Tacheles reden kann. Und das tat er auch in der vergangenen Woche in der Kabine. Und es hat Früchte getragen, denn der Verteidiger schoss das entscheidende Tor.
Der Sieg ist nicht nur für Kuruçay ein wichtiger Meilenstein, sondern hilft Schalke auch mental, aus der aktuellen Krise herauszukommen. Das haben sie gebraucht. Und vielleicht gab es ja zur Belohnung eine Runde Lahmacun für alle!










