3000 statt 10.000 Fans: RB Salzburg kritisiert österreichische Regierung

München (SID) – Zuschauerchaos wegen Corona: Die Klubs der österreichischen Fußball-Bundesliga müssen kurz vor dem Saisonstart ihr Zuschauerkonzept überarbeiten. Wie die Bundesregierung am Freitag mitteilte, werden ab Montag aufgrund steigender Corona-Infektionen statt 10.000 Zuschauer nur 3000 Fans in den Stadien zugelassen sein. Für den ersten Spieltag an diesem Wochenende gilt die Verordnung allerdings noch nicht.

Der Beschluss traf zumindest beim Serienmeister Red Bull Salzburg auf wenig Zustimmung. „Leider müssen wir aufgrund einer erneut überraschenden, kurzfristigen und fragwürdigen Kommunikation der Bundesregierung unser Konzept überdenken“, schrieben die Salzburger in einer Mitteilung auf Twitter: „Wir bitten unsere Fans um Verständnis, dass das nicht innerhalb von ein paar Stunden passieren kann.“

Sportminister Werner Kogler rechtfertigte die Maßnahmen: „Im internationalen Vergleich lassen wir da dennoch sehr viel zu“, sagte er. In Österreich stiegen die Coronazahlen in den vergangenen Tagen wieder stark an, ab Montag wird es zudem wieder eine allgemeine Maskenpflicht geben.

Aktuell sind nur 3000 Zuschauer zugelassen. ©FIRO/SID

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