Asamoah will „andere Gesprächskultur“ auf Schalke

Gelsenkirchen (SID) – Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah (42) hofft auf eine neue Hierarchie beim Fußball-Bundesliga-Absteiger Schalke 04. „Wir wollen die Umstrukturierung des Kaders dazu nutzen, in der Kabine auch die Sitzordnung zu verändern“, sagte der Koordinator der Lizenzspielerabteilung dem kicker: „Wir wollen Grüppchenbildung vermeiden und unbedingt darauf achten, dass ein größeres Miteinander und eine andere Gesprächskultur entsteht, aber auch eine klare Hierarchie.“

Der direkte Wiederaufstieg ist aus seiner Sicht das klare Ziel: „Jeder erwartet vom FC Schalke 04 die sofortige Rückkehr in die Bundesliga. Dass ich davon träume, das zu schaffen, versteht sich von selbst“, sagte Asamoah.

Die Ausschreitungen nach dem feststehenden Abstieg durch das 0:1 bei Arminia Bielefeld im April verurteilte er erneut scharf: „Da waren Menschen am Werk, die mit ihrer Aktion bewiesen haben, dass sie keine Schalke-Fans sind. Sie haben mit ihrem Verhalten nicht nur den Spielern emotional geschadet, sondern auch dem Ansehen unseres Vereins“, sagte Asamoah.

Lange habe er sich den Abstieg nicht vorstellen können: „Wir hatten einen guten Kader und haben im Winter noch einmal nachgebessert“, sagte Asamoah: „Aber natürlich braucht eine Mannschaft einfach auch gewisse Typen. Davon hatten wir unterm Strich sicher zu wenige. Ich hatte leider oft das Gefühl, dass jeder zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist.“

Gerald Asamoah hofft auf eine neue Hierarchie. ©FIRO/SID

Text und Fotos: SID

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