Bobic über WM in Katar: „Man muss die Verbände hinterfragen“

Berlin (SID) – Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC sieht bei der Diskussion um die WM in Katar die Politik und die Verbände in der Verantwortung. „Man muss die Verbände hinterfragen, warum sie die Entscheidung treffen, dahin zu gehen“, sagte Bobic dem RedaktionsNetzwerk Deutschland: „Die müssen sich positionieren, nicht die Spieler.“

Man könne „auf politischer Ebene“ auch darauf aufmerksam machen, erklärte Bobic: „Das finde ich gut, aber die Spieler selbst wollen ihrem Sport nachgehen und haben auf diese Themen auch gar keinen Einfluss. Deswegen: Lasst sie Sport machen.“

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Auch beim Confed-Cup 2013 habe es „Unruhen und Korruptionsvorwürfe in Brasilien“ gegeben: „Ein Jahr später sind wir da Weltmeister geworden und alle fanden es super und es hat keinen mehr interessiert.“

Generell sei er der Meinung, dass man als Deutscher nicht das Recht habe, „immer über alles zu urteilen“. Stattdessen solle man „erstmal bei uns schauen, ob wir alles richtig machen“.  

Sieht die Verbände in der Verantwortung: Fredi Bobic. ©FIRO/SID

Text und Fotos: SID

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Michael (FCL-Magazin)
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