Common Goal: Spielerberater gründen Hilfsfonds

Köln (SID) – 13 Spielerberater-Agenturen, die zahlreiche Fußball-Nationalspieler aus dem In- und Ausland repräsentieren, haben in Zusammenarbeit mit Common Goal aufgrund der Corona-Pandemie einen Hilfsfonds zur Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen gegründet. Die Gruppe von Spielerberater-Agenturen aus dem deutschsprachigen Raum hat bereits mehr als eine halbe Million Euro in einem Hilfsfonds eingezahlt. 

Dieser wird nicht nur von Spielerberatern sondern auch von Spielern, Trainern und anderen Akteuren aus der Fußballbranche unterstützt. Die Berater betreuen Spieler wie zum Beispiel Kai Havertz von Bayer Leverkusen, Sadio Mane vom FC Liverpool, Ilkay Gündogan von Manchester City, Benjamin Pavard von Bayern München, Manuel Akanji von Borussia Dortmund oder Andre Schürrle von Spartak Moskau.

Die Fördermittel dienen dazu, in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ Online-Bildungs- und Betreuungsangebote für sozial benachteiligte junge Menschen einzurichten, die aufgrund von Bildungsausfällen und Problemen in ihren familiären Umfeldern besonders stark unter den Folgen der Pandemie leiden. 

Zum anderen sollen in Bundesliga-Städten in ganz Deutschland Begegnungs- und Lernstätten in Form von mobilen Straßenfußball-Plätzen mit Jugendbüros geschaffen werden, über die bis zu 10.000 Kinder und Jugendliche Zugang zu sportbasierten Bildungsprogrammen erhalten.

Die „Common Goal“-Bewegung wurde 2017 von streetfootballworld ins Leben gerufen. Common Goal animiert Profifußballer, Trainer, Berater, Funktionäre und Vereine dazu, mindestens ein Prozent ihrer Einnahmen zu spenden, um soziale Initiativen zu unterstützen.

Seit der Gründung im August 2017 haben sich bereits über 150 Fußballprofis und Trainer aus 40 Ländern Common Goal angeschlossen, darunter aus Deutschland unter anderem bereits Mats Hummels, Serge Gnabry, Babett Peter, Julian Nagelsmann und Jürgen Klopp. 

Common Goal unterstützt benachteiligte Kinder. ©SID ALBERTO PIZZOLI

Fotos: SID