Die Titelrennen in den europäischen Topligen gehen in die entscheidende Phase - in der Eredivisie ist die Entscheidung bereits gefallen. So früh wie PSV Eindhoven war in den Niederlanden noch keiner Champion.
Für die Mannschaft des ehemaligen Bundesligatrainers Peter Bosz ist es bereits der dritte Titel in Folge, nachdem am Sonntag Verfolger Feyenoord Rotterdam beim FC Volendam nicht über ein 0:0 hinausgekommen war. Eindhoven verbesserte damit seinen eigenen Rekord als frühester Meister der Eredivisie, der seit dem 8. April 1978 Bestand hatte, um drei Tage.
Lange Jahre galt es als selbstverständlich, dass bei der Vergabe der Fußball-Krone Europas Real Madrid ein Wörtchen mitreden würde. In den Jahren 2021 bis 2024 zogen die Spanier zweimal ins Halbfinale der Champions League ein, zweimal gewann der ruhmreiche Klub aus der Hauptstadt die Trophäe. Das war in den Jahren 2022 und 2023.
Der kriselnde FC Chelsea hat sich nach nicht einmal vier Monaten von Trainer Liam Rosenior getrennt. Der Londoner Klub reagiert damit auf die Negativserie mit fünf Niederlagen, in denen Chelsea kein einziges Tor geschossen hat.
Rosenior war im Januar von Racing Straßburg gewechselt und hatte einen Vertrag über sechseinhalb Jahre unterschrieben. Der bisherige Jugendcoach Callum McFarlane wird die Mannschaft bis zum Saisonende betreuen.
ach siehe einer guck
Parma Calcio war die letzte Hürde zum Meistertitel - und die war kein allzu großes Problem. Inter Mailand hat sich in der Serie A souverän mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg vorzeitig den "Scudetto" gesichert.
Nach 35 von 38 Spieltagen ist der Mannschaft von Trainer Christian Chivu der erste Platz nicht mehr zu nehmen, Verfolger SSC Neapel hat nun zwölf Punkte Rückstand, Inter-Lokalrivale AC Mailand folgt mit weiteren drei Zählern weniger auf Rang drei. Milan kämpft gegen Juventus Turin und Como Calcio noch um den Einzug in die Champions League.
Dicke Überraschung in der Schweiz: Aufsteiger Thun sichert sich vorzeitig den Meistertitel und erhält Glückwünsche aus der Bundesliga.
Der FC Thun hat sich den 1. FC Kaiserslautern zum Vorbild genommen und als Aufsteiger sensationell zum Meister gekrönt. Die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli sicherte sich erstmals in der 128-jährigen Vereinsgeschichte den wichtigsten Titel in der Schweiz, weil der FC Sion Schützenhilfe leistete und Thuns ärgsten Konkurrenten St. Gallen am Sonntag 3:0 (1:0) besiegte.
Großer Jubel nach langem Zittern: Nach einer Vorlage mit der Hacke besorgte Victor Osimhen mit der Hacke das Siegtor für Galatasaray gegen Antalyaspor - und damit den Meistertitel für sein Team.
Zweimal hatte der Außenseiter aus Antalya durch Soner Dikmen (45.+3 und 62. Minute) geführt, Mario Lemina (56.) und Osimhen per Elfmeter (66.) glichen jeweils aus - dann gab es den ganz großen Jubelschrei in Istanbul in der 88. Minute. Da segelte ein hoher Ball in den Strafraum, den Noa Lang von der Grundlinie mit der Hacke in die Mitte spielte, Osimhen schoss mit der Hacke Richtung Tor und hatte das Glück, dass der Ball ins Netz abgefälscht wurde. Das Stadion stand Kopf, kurz vor Schluss machte Kaan Ayhan (90.+4) dann endgültig den Deckel drauf.
Der FC Barcelona hat sich zum ersten Mal in einem Clásico gegen Real Madrid zum spanischen Meister gekürt und damit den zweiten Titel in Folge gefeiert. Beim 2:0 (2:0)-Heimsieg lieferte "Blaugrana" am Sonntagabend (10.05.2026) eine eindrucksvolle Leistung ab und ließ den "Königlichen" keine Chance.
Paris Saint-Germain hat sich vorzeitig zum Meister der Ligue 1 gekrönt.
Mit einem spielerisch allerdings ziemlich mäßigen 2:0 (1:0) beim Tabellenzweiten RC Lens holt PSG den fünften nationalen Titel in Serie und hat bekanntlich noch die Chance, sich am 30. Mai gegen den FC Arsenal zum zweiten Mal in Folge den Triumph in der Champions League zu sichern
Xabi Alonso hat einen neuen Arbeitgeber gefunden: Er wird neuer Trainer des FC Chelsea in der Premier League. Der Spanier führte Bayer Leverkusen zur Meisterschaft, ehe er bei Real Madrid scheiterte.
Wie der Klub am Sonntag (17.05.2026) mitteilte, unterschrieb der frühere Leverkusener Meistertrainer einen Vertrag bis 2030. Der Londoner Klub, der die Champions League verpasste und am Samstag auch das FA-Cup-Finale gegen Manchester City verlor, hatte sich vor gut drei Wochen von Trainer Liam Rosenior getrennt.
