Der VfL Wolfsburg hat sein Heimrecht im Relegations-Hinspiel gegen den SC Paderborn nicht nutzen können, um sich einen Vorteil für das Rückspiel in Ostwestfalen zu verschaffen. Nun gilt es, Überraschungen zu vermeiden.
Die Daten lesen sich erst einmal eindeutig: Ein xGoals-Wert von 1,49 auf Seiten der "Wölfe" gegenüber mageren 0,10 beim Team von Trainer Ralf Kettemann - zudem 17:2 Torschüsse, 63 Prozent Ballbesitz und ein Eckenverhältnis von 4:1. Der VfL war in dieser so wichtigen Partie am Donnerstagabend dominant, er wollte vorlegen, den Zweitliga-Dritten aus Paderborn in Verlegenheit bringen. Bloß fehlte dem Wolfsburger Spiel am Ende das vielzitierte Zwingende.
Es geht los
hEUTE IST ES INTERESSANTER Pejcinovic 0:1 in der 3. Minute
blöder kanns nicht laufen Maehle 14. Minute gelbrot, VfL ZU ZEHNT
Bilbija in der 39. Minute 1:1
Nach 90 Minuten 1:1 - Verlängerung
100. Minute Curda 2:1
Na Dieter Hecking, das riecht nach vergebener Liebesmühe
Paderborn siegt 2:1 gegen Wolfsburg und steigt für ein Jahr auf
Der SC Paderborn hat sich in der Relegation nach einem aufopferungsvollen Kampf über 120 Minuten gegen Bundesligist VfL Wolfsburg mit 2:1 durchgesetzt und spielt in der kommenden Saison in der Bundesliga. Das Tor des Tages erzielte Laurin Curda in der Verlängerung. Der VfL ist nach 29 Jahren in der Bundesliga erstmals abgestiegen.
Nach dem 0:0 im Hinspiel am vergangenen Donnerstag verzichteten beide Trainer auf die große Rotation. Bei den Gastgebern rückte Mika Baur für den Gelb-Rot-gesperrten Jonah Sticker in die Startelf, für den VfL rutschte der zuletzt gesperrte Vinicius Souza in die erste Elf.
