Nigeria bleibt beim Afrika-Cup auf Kurs, trifft auch im Viertelfinale gegen Algerien doppelt. Auf den wohl besten Angriff des Turniers war Verlass.
Nigerias Fußball-Nationalmannschaft ist am Samstag souverän in das Halbfinale des Afrika-Cups in Marokko eingezogen. Im Viertelfinale in Marrakesch bezwangen die "Super Eagles" die hoch eingeschätzten Algerier verdient mit 2:0 (0:0). Nach zahlreichen vergebenen Chancen erzielte Topstürmer Victor Osimhen die Führung (47. Minute) und bereitete den Treffer von Akor Adams (57.) vor.
Ägypten hat beim Afrika-Cup den Titelverteidiger Elfenbeinküste aus dem Turnier geworfen und darf vom achten Titel träumen. Die Ägypter siegten im Viertelfinale mit 3:2 und spielen nun gegen Senegal um den Einzug ins Endspiel.
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14.1.2026
18.00 Uhr
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Marokko
Der erste Anwärter auf den Titel beim Afrika-Cup steht fest: Dank eines Treffers von Sadio Mané beim 1:0 (0:0) im Halbfinale gegen Ägypten bekommt der Senegal die Chance, zum zweiten Mal in der Geschichte des Landes zu triumphieren. Im Endspiel trifft der Champion von 2022 auf Nigeria oder Marokko.
Vor vier Jahren hatte es das Duell zwischen Senegal und Ägypten zum bisher letzten Mal gegeben, da war die Partie sogar noch ein wenig wichtiger, denn es war das Endspiel des Afrika-Cups. Über 120 Minuten fielen keine Tore, im Elfmeterschießen (4:2) kürte sich der Senegal zum ersten Mal zum AFCON-Champion. Und beim Wiedersehen deutete von Beginn an vieles auf einen ähnlichen Spielverlauf.
Gastgeber Marokko hat im Halbfinale des Afrika Cups Nigeria mit 4:2 (0:0, 0:0) im Elfmeterschießen geschlagen. Die Mannschaft von Trainer Walid Regragui trifft im Endspiel auf den Senegal.
In einer intensiven Partie ohne große Höhepunkte war Marokko die etwas mutigere und aktivere Mannschaft und zog so verdient zum ersten Mal seit 2004 wieder ins Finale des Afrika Cups ein. Dort wartet am Sonntag (ab 20 Uhr) der Senegal um Stürmerstar Sadio Mané. Nigeria spielt im Spiel um Platz 3 gegen Ägypten, das nach einer enttäuschenden Leistung im Halbfinale ausschied.
Der Senegal ist Afrika-Cup-Champion im Jahr 2026. Was nüchtern klingt, hatte beim 1:0 (0:0)-Sieg (Pape Gueye traf in der 94. Minute) nach Verlängerung gegen Marokko ein Zustandekommen, dass für immer im Geschichtsbuch des Weltfußballs stehen wird.
Das Finale des Afrika-Cups ging in die Geschichte des Profifußballs ein - und es hat ein Nachspiel. Weil der Senegal zwischenzeitlich die Fortsetzung boykottiert hatte, wurde Marokko nun nachträglich zum Sieger ernannt.
Der afrikanische Fußballverband hat das von Tumulten überschattete Skandal-Endspiel neu gewertet, das CAF-Berufungsgremium erklärte die Partie für den Senegal rund zwei Monate nach deren Austragung gemäß Artikel 84 des Regelwerks als verloren, das Ergebnis wurde mit 3:0 zugunsten von Gastgeber Marokko gewertet. Das teilte der Verband am Dienstag mit.
Das Finale des Afrika-Cups ging in die Geschichte des Profifußballs ein - und es hat ein Nachspiel. Weil der Senegal zwischenzeitlich die Fortsetzung boykottiert hatte, wurde Marokko am Dienstagabend, zwei Monate später, nachträglich zum Sieger ernannt. Der Senegal will nun vor den CAS ziehen.
Marokko wurde nachträglich zum Afrikameister erklärt. Was manch einer als Kuriosität abtun möchte, ist in Wahrheit ein ungemein gefährliches Spiel des afrikanischen Fußballverbandes CAF. Ein Kommentar.
Nun ist also Marokko der Sieger des 35. Afrika-Cups. Der afrikanische Fußballverband CAF hat in einer schmalen Mitteilung bekanntgegeben, dass dem sportlichen Sieger Senegal der Titel aberkannt worden ist.
Das Team habe im Finale im marokkainischen Rabat mit dem zeitweisen Verlassen des Spielfelds gegen Artikel 82 der Spielordnung verstoßen - daher werde die Partie nachträglich mit 3:0 für Finalgegner Marokko gewertet.
