„Der König ist zurück“: Englische Presse feiert Ronaldo-Wechsel

Köln (SID) – Die Rückkehr von Superstar Cristiano Ronaldo zu Manchester United hat in der englischen Presse wie erwartet für große Schlagzeilen gesorgt. „Die Wiedergeburt Cristi“, titelte etwa das Boulevardblatt Sun, „der König ist zurück. Ronaldo entfacht bei United wieder die Liebe“, hieß es in der Daily Mail.

Durch den Deal mit Ronaldo, der vom italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin wechselt und vorbehaltlich der Klärung persönlicher Details sowie des Medizinchecks einen Zweijahresvertrag erhalten soll, komme es zur „Wiederbelebung einer Liebesbeziehung zwischen dem portugiesischen Superstar und ManUnited“, schrieb die Daily Mail weiter. 

Teammanager Ole Gunnar Solskjaer könne „der Romantik von Cristiano Ronaldos Old-Trafford-Rückkehr nicht widerstehen“, stand im Guardian. Der 36-jährige Portugiese hatte bereits von 2003 bis 2009 für die Red Devils gespielt.

Die italienischen Zeitungen bewerteten den Abschied des fünfmaligen Weltfußballers vor allem als Chance für Juventus. „Vom menschlichen Standpunkt ist Ronaldo kein Verlust, denn er war stets auf seine eigene Welt, auf sein eigenes Unternehmen fokussiert“, formulierte der Corriere della Sera. Und weiter: „Um zu den zwei, drei stärksten Klubs der Welt zu zählen, hat Juve auf Ronaldo gesetzt, doch die Investition hat sich nicht rentiert und hat den Verein in finanzielle Instabilität gestürzt.“

„Juve wendet das Blatt: Mit der Trennung von Ronaldo beginnt für die Alte Dame eine neue Ära“, schrieb Tuttosport. Ronaldo wäre „ohnehin am Ende dieser Saison gegangen. Juve verliert zwar einen großartigen Champion, gewinnt aber ein Jahr beim Prozess seines Neuaufbaus unter der Regie von Coach (Massimiliano, d.Red.) Allegri.“

Laut La Repubblica hat „Trainer Allegri klar gemacht, dass die Ära der Privilegien zu Ende ist und dass der unangreifbare Cristiano nicht mehr der Sonnenkönig ist.“ 

Allegri hat den Abschied akzeptiert und blickt nach vorn. „Juve hatte Spieler wie Platini, Del Piero, Zidane und Buffon, alles große Champions, die gegangen sind. Was bleibt ist Juve, das Wichtigste“, sagte der Trainer. Man könne „Ronaldo nur für alles danken, was er getan hat, aber das Leben geht weiter.“ Der Kader sei auch ohne Ronaldo „ausgezeichnet, wir müssen uns auf jene Spieler konzentrieren, die da sind, denn jeder hat das Potenzial, eine großartige Saison zu spielen.“

Cristiano Ronaldos Wechsel sorgt für Schlagzeilen. ©SID PAU BARRENA

Text und Fotos: SID

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