Erste Angebote für Klose – „Schießen war gar nicht meins“

München (SID) – Der 2014er-Weltmeister Miroslav Klose hat erste Angebote als Cheftrainer erhalten. „Das ein oder andere kommt schon langsam rein jetzt“, sagte der 43-Jährige im Podcast „Einfach mal Luppen“ von Ex-Nationalspieler Toni Kroos und dessen Bruder Felix. Er gehe „stark davon aus“, dass es mit seinem Einstand noch in dieser Saison klappe.

Er müsse allerdings, ergänzte Klose, „ein gutes Gefühl haben bei den Gesprächen. Das ist das Wichtigste. Dann werde ich früher oder später auftauchen, da bin ich guter Dinge“.

Der frühere Torjäger hatte schon im kicker-Interview betont, dass er nach einer Pause wegen einer Thrombose-Erkrankung „bereit“ sei: „Für mich war klar: Jetzt will ich meinen eigenen Weg gehen, neue Erfahrungen machen und einer Mannschaft eine DNA geben.“

Klose hatte zuletzt als Assistent von Hansi Flick beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München gearbeitet. Flick, inzwischen Bundestrainer, wollte Klose zum DFB mitnehmen, dieser lehnte die Offerte jedoch ab, um künftig als Cheftrainer arbeiten zu können.

Dann will Klose, der nach wie die „ewige“ DFB-Torjägerliste (71 Treffer in 137 Länderspielen) anführt, seinen Stürmern zeigen, wie das mit dem Toreschießen so funktioniert. 

Dabei räumte er im Gespräch mit den Kroos-Brüdern eine große Schwäche ein: „Das war für mich ganz schlimm, gerade als Stürmer, das man sagen musste, ich könne nicht schießen. Ich habe vielleicht ein, zwei Tore außerhalb des Strafraums gemacht, und das war damals in Kaiserslautern, wo der Torwart absichtlich in die andere Ecke gesprungen ist.“ Schießen sei „gar nicht meins gewesen. Ich kann es mir bis heute nicht erklären“.

Miroslav Klose möchte künftig als Cheftrainer arbeiten. ©FIRO/SID

Text und Fotos: SID

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