Flick zur Rüge des Vorstands: „Gibt nicht viel dazu zu sagen“

München (SID) – Bayern Münchens Trainer Hansi Flick wollte am Montag auf die jüngste Rüge des Vorstands nicht groß eingehen. „Zu den Diskussionen um meine Aussagen und der Stellungnahme gibt es nichts mehr zu sagen. Ich wollte, dass die Mannschaft es von mir erfährt. Das war mir wichtig“, sagte Flick zu seiner Entscheidung, seinen geplanten Abschied im Sommer entgegen der internen Absprache vorab am vergangenen Samstag öffentlich zu machen.

„Es war für mich eine spontane Sache. Danach war für mich der logische Schritt, es den Medien zu sagen, um nicht weiter rumzueiern“, sagte Flick vor dem Bundesligaspiel am Dienstag (20.30 Uhr/Sky) gegen Bayer Leverkusen weiter. Der 56-Jährige hatte nach dem 3:2-Erfolg in Wolfsburg angekündigt, dass er seinen bis 2023 laufenden Vertrag vorzeitig auflösen möchte. Der Vorstand des Rekordmeisters hatte ihm darauf am Sonntag eine Rüge erteilt.

„Der FC Bayern missbilligt die nun erfolgte einseitige Kommunikation durch Hansi Flick und wird die Gespräche wie vereinbart nach dem Spiel in Mainz fortsetzen“, teilte das Gremium mit. Bei Mainz 05 spielt der FC Bayern am 24. April.

Flick schlug jetzt versöhnliche Töne an. „Ich bin dem Verein sehr dankbar, ich habe hier ein tolle, erfolgreiche Zeit. Erfolg hat man immer gemeinsam, nicht alleine. Das ist immer mein Credo“, betonte er.

Der Vorstand, dem neben dem Vorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge unter anderem dessen designierter Nachfolger Oliver Kahn sowie Hasan Salihamidzic angehören, bestätigte, dass Flick seinen Abschiedswunsch bereits „im Verlauf der vergangenen Woche“ geäußert habe. Als Nachfolger ist Julian Nagelsmann von RB Leipzig im Gespräch.

Flick lässt Bayern-Stellungnahme unkommentiert. ©SID CHRISTOF STACHE

Text und Fotos: SID

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