Frankfurt hadert mit vergebenem Matchball: „Ein bisschen ärgerlich“

Frankfurt am Main (SID) – Sportvorstand Markus Krösche vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat nach dem Remis gegen Royal Antwerpen mit dem vergebenen ersten Matchball in der Europa League gehadert. „Wir wollten natürlich gewinnen und ins Achtelfinale einziehen. Das haben wir nicht geschafft“, sagte Krösche nach dem 2:2 (1:1): „Wir haben immer noch eine gute Ausgangsposition, aber es ist schon ein bisschen ärgerlich.“

Auch Trainer Oliver Glasner hätte den Gruppensieg und den damit verbundenen direkten Achtelfinaleinzug gerne schon am vorletzten Spieltag klargemacht. „Aber ich bin schon mit der Leistung der Mannschaft einverstanden. Es ist alles ok. Ich bin auch einer, der den Sieg unbedingt wollte. Aber dann machen wir es halt in Istanbul fix“, sagte der 47-Jährige: „Es ist so, wie es ist.“ 

Dank des späten Ausgleichs von Goncalo Paciencia (90.+4) reicht im Fernduell mit Olympiakos Piräus beim Gruppenfinale am 9. Dezember bereits ein Punkt gegen Fenerbahce. „Aber wir werden nicht nach Istanbul fliegen, um Unentschieden zu spielen“, betonte Glasner, „sondern um zu gewinnen.“ Gruppenplatz zwei und damit den Einzug in die Zwischenrunde hatte die Eintracht ohnehin bereits sicher. 

Nach der Führung von Daichi Kamada (13.) drehten Radja Nainggolan (33.) und Mbwana Samatta (88.) zwischenzeitlich die Partie für das sieglose Schlusslicht der Gruppe D. „Wir haben das Spiel nicht verloren, haben gerade erste Halbzeit ein gutes Spiel gemacht“, sagte Torhüter Kevin Trapp: „Deshalb können wir über alles reden, aber nicht über einen Rückschlag.“

Eintracht Frankfurt verpasste vorzeitigen Gruppensieg. ©SID DANIEL ROLAND

Text und Fotos: SID

Weitere News und Infos in unserem Magazin | 1. Bundesliga | 2. und 3. Liga | Champions League | International |