Für TV-Teams und Co. aus Risikogebieten: DFL verschärft Hygienestandards

Berlin (SID) – Die Deutsche Fußball Liga hat einen TV-Blackout in der Bundesliga endgültig abgewendet. Wie die DFL am Mittwoch mitteilte, werden bei den Spielen im Stadion Anwesende, die aus einem ausländischen oder innerdeutschen Corona-Risikogebiet kommen, strengere Regeln befolgen müssen. Zuvor hatte es Diskussionen darüber gegeben, ob den Mitgliedern übertragender TV-Teams aufgrund der steigenden Infektionszahlen der Zutritt zu den Arenen verwehrt werden könnte.

Laut der neuen Regelung müssen Personen aus Risikogebieten härtere Vorschriften in Bezug auf den Abstand zu anderen sowie den Aufenthalt in geschlossenen Räumen einhalten. Zudem müssen sie dauerhaft einen Mund-Nasen-Schutz tragen. „Die Dynamik der pandemischen Entwicklung erfordert weiterhin eine hohe Disziplin aller Beteiligten – in der gesamten Gesellschaft und auch mit Blick auf den Fußball, am Arbeitsplatz genauso wie im Privatleben“, sagte Dr. Tim Meyer, Leiter der zuständigen Task Force bei der DFL.

Der Hauptsitz des Pay-TV-Senders Sky, der die Bundesliga überträgt, ist in der Nähe von München. Die ARD-Sportschau ist in Köln beheimatet, wo auch die DFL-Produktionsfirma Sportcast ihren Sitz hat. In beiden Städten hatte die 7-Tages-Inzidenz in den vergangenen Tagen jeweils über 50 gelegen, Köln und München gehören wie viele Städte zu den Risikogebieten.

Am Wochenende werden wohl etliche Spiele in der 1. und 2. Bundesliga aufgrund der hohen Infektionszahlen ohne Zuschauer in den Stadien stattfinden.

Höhrere Hygienestandards für TV-Teams aus Risikogebieten. ©SID FABIAN BIMMER

Fotos: SID