Hoffenheim: Hoeneß spürt „unverändert das Vertrauen“

Frankfurt/Main (SID) – Trainer Sebastian Hoeneß spürt trotz der angespannten Lage beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim „unverändert“ das Vertrauen in seine Arbeit. „Mit den Nebengeräuschen muss ich leben, diese Erfahrungen mache ich zum ersten Mal. Aber es bewegt mich gar nicht, denn diese Reflexe gehören zum Fußball, wenn die Ergebnisse nicht stimmen“, sagte der 38-Jährige im kicker-Interview. Sorgen um seinen Job mache er sich „überhaupt nicht“.

Die Bild-Zeitung hatte nach der Niederlage gegen den SC Freiburg (1:3) berichtet, dass es bei einer weiteren Pleite bei Schlusslicht Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) eng für Hoeneß werden könnte. „Das halte ich aus. Ich investiere meine Energie in die Arbeit mit dem Team auf dem Platz“ sagte er: „Wir sind Teil einer Leistungsgesellschaft, in der vor allem Ergebnisse zählen. Dem sind wir alle unterworfen.“

Durch das Corona-Chaos im November und zahlreiche Verletzungen sei die Situation seit „Monaten extrem herausfordernd. Ich sammele wertvolle Erfahrungen, wenngleich in einer Intensität, wie ich sie nicht erwartet oder mir gewünscht habe“, erklärte Hoeneß, der den Posten erst im Sommer übernommen hatte. Die Kraichgauer stehen mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Rang 13. Der Abstiegskampf sei „kein Thema. Wir sind viel zu früh in der Saison“, sagte Hoeneß der Bild-Zeitung.

Spürt "unverändert" das Vertrauen: Sebastian Hoeneß. ©POOL/SID THILO SCHMUELGEN

Fotos: SID

Weitere News und Infos in unserem Magazin. Diskussionsthemen bei uns im Forum: fussballboard.de