Joachim Löw: Vom Krawattenverkäufer zum „ewigen“ Bundestrainer

Basel (SID) – Joachim Löw hat sich in seiner Zeit als Fußball-Profi in der Schweiz mit ungewöhnlichen Geschäften etwas dazuverdient. Wie der Bundestrainer in einem Interview mit der Boulevard-Zeitung Blick berichtete, verkaufte er einst mit seinem Schaffhauser Teamkollegen und Freund Axel Thoma Krawatten.

„Ich habe noch immer ein paar davon und ziehe die manchmal auch an“, sagte Löw (60) lachend: „Das war damals eine gute Erfahrung mit diesen Krawatten. Ich glaube, wir haben nicht so viele verkauft. Wir haben uns auf jeden Fall viel Mühe gegeben und viel Zeit investiert, aber Erfolg haben wir keinen gehabt.“ Deshalb habe er auch immer noch Krawatten von damals zu Hause.

Löw ließ seine Karriere nach Profi-Stationen beim SC Freiburg, VfB Stuttgart, bei Eintracht Frankfurt und beim Karlsruher SC ab 1989 in der Schweiz ausklingen. Dort spielte er in Schaffhausen, Winterthur und Frauenfeld, ehe er seine Fußballschuhe 1995 mit 35 an den Nagel hängte und Trainer wurde. Seit 2006 betreut er die deutsche Nationalmannschaft, mit der er 2014 den WM-Titel holte.

Um sich etwas dazu zu verdienen verkaufte Löw Krawatten. ©SID THOMAS KIENZLE

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