Kroos: „Wenn ich nichts höre von Jogi, dann reise ich an“

Stuttgart (SID) – Nationalspieler Toni Kroos wird von Bundestrainer Joachim Löw vor Länderspielen nicht mehr angerufen. „Es ist eigentlich so: Wenn ich nichts höre von Jogi, dann reise ich auch an. Egal ob ich nominiert bin oder nicht: Ich komme dann“, verriet der Mittelfeldspieler von Real Madrid in seinem Spotify-Podcast „Einfach mal Luppen“ mit Bruder Felix Kroos.

Der Rio-Weltmeister erhält nur noch einen Anruf vom Bundestrainer, „wenn abgesprochen wird, dass es besser ist, mal eine Pause zu machen“. Die Kadernominierung verfolgt er deshalb schon lange nicht mehr, „in dem guten Gefühl, dass ich dann schon dabei bin“. Er nehme es „als Form der Wertschätzung wahr, dass ich da gar nicht mehr informiert werde“, ergänzte der 30-Jährige.

Kroos ist für die ersten Länderspielen des Jahres am Donnerstag in Stuttgart gegen Spanien und drei Tage später in Basel gegen die Schweiz (beide 20.45 Uhr/ZDF) nominiert worden. Weil Torhüter Manuel Neuer von Triple-Gewinner Bayern München geschont wird, dürfte Kroos das DFB-Team als Kapitän aufs Feld führen.

Toni Kroos (l.) würde auch ohne Nominierung anreisen . ©SID ODD ANDERSEN

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