Schalke vor Aufstieg: „Uns ist nichts zugeflogen“

Gelsenkirchen (SID) – Fußball-Zweitligist Schalke 04 will im möglicherweise entscheidenden Spiel um den Aufstieg den Gegner FC St. Pauli trotz des Corona-Ausbruchs nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Keiner sollte glauben, dass da eine Mannschaft kommt, die uns zu irgendwas gratulieren will“, sagte Sportdirektor Rouven Schröder vor dem Duell am Samstag (20.30 Uhr/Sport1 und Sky), „es wird eine ganz starke Mannschaft kommen.“

Die Hamburger hatten am vergangenen Wochenende neun Coronafälle im Team vermeldet. Tabellenführer Schalke, der laut Trainer Mike Büskens auf einen „vollen Kader“ zurückgreifen kann, könnte mit einem Sieg gegen St. Pauli den Aufstieg perfekt machen – wenn Verfolger Darmstadt 98 am Freitag (18.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf nicht gewinnen sollte. Schützenhilfe von seinem Ex-Klub würde Büskens natürlich gefallen: „Düsseldorf ist meine Geburtsstadt, ich habe für Fortuna meine ersten 101 Bundesligaspiele gemacht. Sie werden sich 100-prozentig reinhängen.“

Dass Schalke vor dem vorletzten Spieltag die besten Aussichten auf die sofortige Rückkehr in die Bundesliga hat, sei kein Zufall. „Uns ist in der ganzen Saison nichts zugeflogen“, sagte Schröder, „wir haben uns alles hart erarbeitet.“

Dass die Königsblauen ein Jahr nach dem Abstieg bei den Fans wieder Begeisterung entfacht haben, freut Büskens besonders. „Bei diesem Verein gibt es nur schwarz oder weiß, kein grau“, sagte der UEFA-Cup-Sieger von 1997, „es ist schön, das jetzt zu sehen. Das ist es, was Schalke zu dem gemacht hat, was es war und was es wieder sein muss.“

An mögliche Feierlichkeiten oder Verabschiedungen einzelner Spieler wollte Schröder noch nicht denken. „Wir haben noch nichts erreicht“, betonte er, „jetzt über Blumensträuße und sonstige Dinge zu diskutieren, nee – St. Pauli, sehr schweres Spiel am Samstag.“ Außerdem stehe noch gar nicht fest, ob es das letzte Heimspiel der Saison sein werde, „es kann ja sein, dass wir Relegation spielen müssen.“

Gegen St. Pauli wollen die Schalker nur seinen Sieg. ©SID INA FASSBENDER

Text und Fotos: SID

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