Serie A lehnt Draghi-Forderung nach Zwangspause ab

Köln (SID) – Italiens höchste Fußballliga hat ablehnend auf die Forderung der Regierung nach einer Zwangspause reagiert. Die unteren Spielklassen seien wegen der hohen Corona-Infektionszahlen unter Spielern und Betreuern bereits zum Stillstand gekommen, die Serie A müsse jedoch weiterspielen, erklärte die Liga. Man sei „zuversichtlich, die Meisterschaft nach Plan fortsetzen zu können, indem die vereinbarten Anti-Corona-Protokolle angewendet werden“, hieß es in einer Presseaussendung.

Ministerpräsident Mario Draghi hatte bei Gabriele Gravina, Chef des italienischen Fußballverbandes FIGC, am Freitag gefordert, man solle prüfen, die Meisterschaft auszusetzen oder die Spiele ohne Zuschauer auszutragen. Anders als in Deutschland sind in Italien noch Fans in den Stadien zugelassen, derzeit dürfen die Ränge zu 50 Prozent gefüllt werden. Dabei gilt die 2G-Regel. Während der ersten Coronawelle im Frühjahr 2020 war der Spielbetrieb für knapp dreieinhalb Monate ausgesetzt.

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Italiens Ministerpräsident Draghi fordert Serie-A-Pause. ©SID ANDREAS SOLARO

Text und Fotos: SID

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Michael (FCL-Magazin)
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