Werder-Boss Bode: „Sehe uns nicht als gescheitert an“

Bremen (SID) – Ungeachtet des ersten Bundesliga-Abstiegs von Werder Bremen seit 41 Jahren sieht der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Marco Bode sich und seine Kollegen im Kontrollgremium der Hanseaten „nicht als gescheitert“ an. „Ich versuche, meine Zeit ganzheitlich zu betrachten“, sagte der Europameister von 1996 im kicker-Interview, Bode gehörte dem Aufsichtsrat neun Jahre an.

Der 52-Jährige wird bei der Mitgliederversammlung der Norddeutschen am Sonntag (11.00 Uhr) im Weserstadion wie auch seine Kollegen nicht erneut kandidieren, der Aufsichtsrat wird komplett neu gewählt. Den Niedergang am Osterdeich macht der langjährige Nationalspieler an einer Weichenstellung im Sommer 2019 fest: „Wir sind ein wirtschaftliches Risiko eingegangen, um es sportlich nach Europa zu schaffen. Rückblickend war das falsch – aber nicht leichtfertig.“

In der Vergangenheit als möglicher Präsident des krisengeschüttelten Deutschen Fußball-Bund (DFB) ins Spiel gebracht, erteilte er eine klare Absage. „DFB-Präsident zu werden, gerade unter den momentanen Bedingungen, würde ich für mich ausschließen“, sagte Bode.

Marco Bode bleibt trotz Bundesliga-Abstieg optimistisch . ©firo Sportphoto/SID

Text und Fotos: SID

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