Wutausbruch von FCK-Trainer Saibene: „Wie Schlaftabletten rumgelaufen“

Kaiserslautern (SID) – Der neue Trainer des viermaligen deutschen Fußballmeisters 1. FC Kaiserslautern, Jeff Saibene, war angesichts der Leistung seines Teams im Drittliga-Derby gegen Waldhof Mannheim (1:1) am Samstag erzürnt und ließ in der Halbzeitpause Dampf ab. „Das war schon ein seltener Wutausbruch“, sagte der Luxemburger bei MagentaSport, „so was werde ich nicht dulden.“

Als hätte man Schlaftabletten genommen

Saibene, Nachfolger des entlassenen Boris Schommers auf dem Betzenberg, ergänzte: „Wenn man so ein Derby spielt, hier zu Hause gegen Waldhof Mannheim, wenn man sich die ganze Woche auf das Derby vorbereitet und dann läuft man auf dem Platz rum, als hätte man Schlaftabletten genommen wie in der ersten Halbzeit – das ist nicht zu akzeptieren, nicht zu dulden.“

In der zweiten Hälfte zeigten die Roten Teufel eine Reaktion und kamen noch zum Ausgleich. „Die zweite Halbzeit war absolut in Ordnung“, sagte Saibene. FCK-Torschütze Marlon Ritter meinte zum Wutausbruch des Coaches: „Der Trainer ist in der Halbzeit ein bisschen lauter geworden, mehr sage ich nicht dazu!“

Saibene war mit der Leistung seines Teams unzufrieden. ©SID JOSE JORDAN

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