Mikel Arteta und Luis Enrique verbindet mehr als nur das Champions-League-Finale, sie kennen sich seit fast 30 Jahren. Aber während PSG mit Rotation und Offensivwucht Europas Maßstab geworden ist, setzt Arsenal auf defensive Perfektion. Das Endspiel in Budapest wird auch zum Duell zweier Belastungsmodelle.
Rot für Jens Lehmann, zwei späte Gegentore - der FC Arsenal kann im Finale der Champions League gegen Paris Saint-Germain auch das Trauma aus dem verlorenen Endspiel von 2006 bewältigen.
Im Norden von London, zumindest im rotweißen Teil, gab es in den vergangenen Tagen nur ein Thema: die für den Sonntagnachmittag angekündigte Meisterparade des FC Arsenal. Am Mittwoch veröffentlichte der Klub auch die offizielle Wegstrecke durch den Stadtteil Islington. Mindestens 500.000 Fans werden erwartet, zur ersten Meisterfeier nach einer langen Durststrecke von 22 Jahren.
Heute wird Havertz verlieren und geknickt beim Nagelsmann ankommen
6. Minute 0:1 Havertz
Dembele 66. Minute 1:1 Elfmeter
Verlängerung
1:1 Elferschießen
PSG gewinnt 4:3 das Elferschießen
Der FC Arsenal hält die gefürchtete PSG-Offensive fast über 120 Minuten in Schach, am Ende siegt Paris im Elfmeterschießen und ist erneut Champions-League-Sieger. Die Pariser setzten sich nach einem 1:1 nach der regulären Spielzeit im Elfmeterschießen mit 4:3 durch.
Kai Havertz schockte das favorisierte PSG mit dem frühen Führungstor für die "Gunners" in der 6. Minute. Der Nationalspieler wurde damit zum ersten deutschen Spieler, der in zwei verschiedenen Champions-League-Endspielen getroffen hat. Im Finale 2021 hatte Havertz das 1:0 für Chelsea gegen Manchester City erzielt.
