Geht schon richtig gut ab im Finale
Es ist Halbzeit. Und Justin Biber singt Kuschelrock. Oh man.
Die machen sich nur lächerlich
Wollte Argentinien nicht Weltmeister werden? Da müssen die langsam zulegen
Spanien hat sich in einem spielerisch enttäuschenden Finale in New York/New Jersey zum Weltmeister 2026 gekrönt. Die "Selección" setzte sich dank des goldenen Treffers von Ferran Torres (106.) mit 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung gegen Argentinien durch. Damit sind die Südamerikaner, Weltmeister von 2022, entthront. Enzo Fernández (90.+3) flog auf argentinischer Seite kurz vor Ende der regulären Spielzeit mit Gelb-Rot vom Platz.
In einem über weite Strecken einseitigen Endspiel hatte Spanien zumeist den Ball, scheute aber das letzte Risiko und kam lange Zeit nur zu Abschlüssen aus der Distanz. Ab der 60. Minute erhöhte der Europamiester von 2024 den Druck, scheiterte aber immer wieder an Keeper Emiliano Martínez - bis Torres zuschlug.
"Eviva Espana"
Absolut verdient für die Spanier, gegen sehr unfaire Argentinier.
Argentinien reagiert im WM-Finale nur, statt zu agieren und verliert verdient gegen Spanien. Nach dem Spiel gibt es Gerangel, eine Rote Karte und einen Coach, der Größe zeigt.
Fast hätte Argentinien noch einmal auf die aus der K.o.-Runde der WM 2026 bekannte Weise zugeschlagen. Im Finale gegen Spanien (0:1 nach Verlängerung) waren die regulären 120 Minuten bereits abgelaufen, als der eingewechselte Giuliano Simeone im Anschluss an einen Eckball von Lionel Messi kläglich über das Tor der Iberer schoss. Die erste und einzige Chance der "Albiceleste" - vergeben. Aus und vorbei - der Traum von der Titelverteidigung war ausgeträumt.
Gut, dass dieser Werbeklamauk in Amerika endlich vorbei ist und wir uns den spannenden Spielen in unseren Ligen widmen können. Noch drei Wochen Vorbereitung, dann geht's los und die 1. Pokalrunde steht auch bald vor der Tür.
