Gladbach schießt Hoffenheim ab – Gerüchte um Hütter-Abschied

Zum Abschluss einer enttäuschenden Saison hat sich Borussia Mönchengladbach den Frust von der Seele geschossen.

Mönchengladbach (SID) – Zum Abschluss einer enttäuschenden Saison hat sich Borussia Mönchengladbach den Frust von der Seele geschossen – Adi Hütter kehrt vielleicht dennoch nicht mehr auf die Trainerbank zurück. Die Rheinländer gewannen am letzten Spieltag 5:1 (3:1) gegen die TSG Hoffenheim, es könnte bereits Hütters letztes Spiel als Coach der Borussia gewesen sein.

Das zumindest legen übereinstimmende Medienberichte nahe. Der Klub, heißt es dort, schaue sich nach nur einer gemeinsamen Saison bereits nach möglichen Nachfolgern um.

Am Samstag sah der Österreicher nun erstmal einen sportlich bedeutungslosen Sieg. Lars Stindl (26.), Alassane Plea (44., Foulelfmeter), Jonas Hofmann (45.+1/68.) und Breel Embolo (53.) drehten das Spiel für die Gladbacher. Zuvor hatte Andrej Kramaric (3.) früh für Hoffenheim getroffen.

Die Borussia, mit Europacup-Ambitionen gestartet, beendet die Spielzeit auf Rang zehn, knapp hinter Hoffenheim. International werden beide Mannschaften in der kommenden Saison nicht spielen.

In Gladbach wirkte das Verhältnis zwischen Hütter und Teilen der Mannschaft schon seit einer ganzen Weile schwierig, am Freitag gab es nun erstmals konkrete Gerüchte über ein baldiges Ende der Zusammenarbeit.

Der Verein sondiere aktiv den Markt, obwohl Hütters Vertrag noch bis 2024 läuft – das liege nur zum Teil an der sportlich enttäuschenden Saison, denn auch das Klima in der Kabine sei ein Problem.

Gleich nach Anpfiff schien das Team dieser Theorie neue Nahrung zu geben. Zwei Minuten und 33 Sekunden waren gespielt, da hatte der Gast sich schon recht locker zum 1:0 kombiniert, Kramaric schob völlig frei aus kurzer Distanz ein. Die Zuschauer sahen zunächst eine Borussia, die hinterherlief.

Allerdings sah dann auch die Defensivleistung der TSG immer mehr nach Sommerfußball aus. Zunächst gingen Stindls Ausgleich mehrere Fehler voraus, dann beging Hoffenheims Abwehrchef Kevin Vogt ein geradezu tollpatschiges Foul an Embolo, Plea verwandelte den Strafstoß sicher.

Noch vor der Pause überwand Hofmann aus spitzem Winkel Oliver Baumann, kurz nach Wiederanpfiff tauchte Embolo dann allein vor dem TSG-Torwart auf und verwandelte per Lupfer.

Mönchengladbach hatte nun – gemeinsam mit dem Publikum – Spaß am Spiel, Hoffenheim dagegen fehlte der Antrieb angesichts des klaren Zwischenstands. Und auch viele Aktionen wirkten weiterhin sorglos: Kevin Akpoguma verlängerte einen Ball per Kopf unbedrängt in Richtung des eigenen Tores. Dort stand allerdings Hofmann und musste nur einschieben.

Hofmann trifft doppelt gegen Hoffenheim (© AFP/SID/INA FASSBENDER)
Bild: Hofmann trifft doppelt gegen Hoffenheim (© AFP/SID/INA FASSBENDER)

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