Zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln herrscht derzeit dicke Luft. Verantwortlich dafür ist Saïd El Mala, den der BVB gern für die kommende Saison als Adeyemi-Nachfolger verpflichten würde. Doch das „Billig-Angebot“, das die Dortmunder den Kölnern unterbreitet haben sollen, sorgte für mächtig Streit hinter den Kulissen.
BVB will rund 40 Millionen für Saïd El Mala zahlen
Laut „BILD“-Bericht sei Borussia Dortmund bereit, 34 Millionen Euro für Saïd El Mala zu zahlen. Obendrauf gäbe es rund sechs Millionen Euro mögliche Boni. Damit wäre der 19-Jährige der teuerste Spielerverkauf in der Geschichte des Vereins. Der bislang lukrativste Verkauf war der Mittelstürmer Anthony Modeste, der dem Verein 29 Millionen Euro einbrachte.
Der Linksaußen Saïd El Mala soll als Nachfolger für Karim Adeyemi zum BVB wechseln, der wiederum für 22 Millionen Euro zum FC Barcelona wechselt. Doch dafür müssen die Dortmunder etwas tiefer in die Tasche greifen. Bereits vor knapp zwei Monaten ging ein 50-Millionen-Angebot des FC Brentford in Köln ein. Damit verglichen ist das 34-Millionen-Angebot inklusive Boni eher ein schlechter Witz.
BVB solle Meinung des Effzeh missachten
Nicht nur das Angebot stieß bei den Verantwortlichen des Effzeh Kölns sauer auf. Erst kürzlich äußerte sich Sportdirektor Thomas Kessler zur Thematik und ging klipp und klar davon aus, dass Saïd El Mala die Saison 2026/27 für den FC Köln spielen wird. Ohnehin solle ein Wechsel des Starspielers ausschließlich zu Kölner Konditionen ablaufen.
Für die Familie von El Mala käme ein BVB-Wechsel jedoch als einzige Alternative zu den Geißböcken infrage, da der Linksaußen weiterhin in der Nähe wohnen würde. Ein Wechsel in die englische Premier League solle derzeit ohnehin vom Tisch sein.
Saïd El Mala, der bis Sommer 2030 vertraglich an Köln gebunden ist, bereitet sich derzeit auf eine weitere Saison mit dem FC vor. Der BVB sei wiederum nicht bereit dazu, das bereits unterbreitete Angebot nachzubessern. Die Fronten zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln sind verhärtet, sodass es hier zu keinen weiteren Verhandlungen kommen dürfte.












