Im Halbfinal-Hinspiel der Champions League lag der FC Bayern München gegen den FC Barcelona lange zurück. Franziska Kett konnte in einem dramatischen Spiel den Ausgleich erzielen, bevor sie zur tragischen Heldin wurde.
Im Champions League Halbfinale in der Münchner Arena geriet der FC Bayern München durch einen Treffer von Ewa Pajor (8.) zunächst früh in Rückstand. Doch die deutschen Meisterinnen ließen sich nicht unterkriegen, spielten mutig mit und hatten gute Möglichkeiten nach vorne.
Der Matchplan von Champions-League-Halbfinalist OL Lyonnes ist gegen Arsenal nicht ganz aufgegangen - obwohl Jule Brand das Team in Führung geschossen hatte.
Dem Jubel um Jule Brands Treffer im Champions-League Halbfinale gegen den FC Arsenal folgte am Sonntag (26.04.2026) Ernüchterung. Nach der Führung durch die deutsche Nationalspielerin (18.) profitierten die Gastgeberinnen von zwei Defensiv-Patzern, glichen erst durch ein Eigentor von Ingrid Engen aus (58.) und holten sich schließlich mit einem Tor von Olivia Smith (84.) den 2:1 (0:1)-Hinspiel-Sieg. "Wir konnten heute nicht unsere ganze Qualität auf den Platz bringen", bilanzierte Brand nach der Partie, "aber ich bin zuversichtlich, dass wir das am Samstag noch schaffen."
FC Barcelona gegen Bayern München
Bayern ohne Franziska Kett und ohne Cheftrainer - beide hatten eine rote Karte
Camp Nou ausverkauft
Paralluelo in der 13. Minute 1:0
17. Minute Linda Dallmann 1:1
Alexia in der 22. Minute 2:1
Ewa Pajor in der 55. Minute 3:1
Alexia in der 58. Minute 4:1
71. Minute Pernille Harder 4:2
Bayern München ist leider mit 5:3 gesamt ausgeschieden
Die Frauen des FC Bayern träumten vom ersten Finaleinzug in der Champions League, doch vor heimischer Kulisse war Barcelona einfach zu dominant. Nach einem starken Fight vor 60.000 Fans im Camp Nou verloren die Münchnerinnen mit 2:4.
Im legendären Camp Nou wollten die FC Bayern Frauen am Sonntagabend Geschichte schreiben und erstmals ins Finale der Champions League einziehen. Nach einem 1:1 im Hinspiel gegen den übermächtigen FC Barcelona schien dieser Traum greifbar. Doch die Katalaninnen zeigten vor beeindruckender Heimkulisse, wieso sie zuletzt fünf Mal in Serie im Finale der Königsklasse standen.
